Alle Bands!

Alle Bands in Kurzinfo.
Verdammt, wo ist die Zeit hin? Eben war’s noch Februar und alle Zeit der Welt, eine Kurzinfo für jede Band zu posten – jetzt zeigt die Countdown-Uhr „noch 1 Tage“ und verliert vor aufgeregter Vorfreude die grammatische Contenance.
Huschhusch. Hier kommen Sie, wenn auch nicht ganz schön aufbereitet, wie wir uns das im kaltgrauen Februar noch ausgemalt hatten:

The Ages
Zwei junge Männer, zwei akustische Gitarren. Jede Menge Einflüsse und ein Gefühl für Songwriting bei dem die Melodien nicht zu kurz kommen. Sven und Kai sind seit über zwei Jahren erfolgreich dabei die regionalen Bühnen zu bespielen. Sven nennt die eigene Stilrichtung „Rocksoul“. Wir freuen uns am Sonntag über ihren Auftritt.

Alarm! Silence
Seit 2011 ist Patrick (Synths, Gitarre, Effekt, Vocals, Sampler, Drummachine) mal ohne aber meistens mit Lena (Synths, Sampler, Flöten) als „Alarm!Silence.“ unterwegs, um die Mischung aus Indie-, Electro- und Songwritereinflüssen auf die Bühne zu bringen. Die beiden Oldesloer haben sich im Klangstadt Open Air Orgateam so richtig kennen gelernt und gehören fast schon zum Stammpersonal der Open Stage Rotation. Alarm!Silence. eröffnen wie schon im Vorjahr mit ruhigen, aber zum Teil intensiven Songs zwischen Bob Dylan, Arcade Fire, The Notwist und Radiohead das Festival am Freitag.

All eyes open
Das Trio von ALL EYES OPEN beschreitet mit harten Riffs und Melodien die ungeahnten Weiten der Melodramatik auf die härteste Art.  Musikalisch uneingeschränkt und experimentierfreudig zeigen die Hamburger ihr Können und bringen den ein oder anderen Zuschauer zum Nachdenken. Fans des Progressive Rock finden hier auf jeden Fall Gefallen.

Black Sunfire
Eine starke Stimme, zwei kräftige Gitarren, ein talentierter Bass und ein treibendes Drum sorgen bei BLACK SUNFIRE für musikalische Abwechslung im Set. Auf ein Genre festgelegt haben sich die Henstedt-Ulzburger nicht, aber rockig wird es allemal. Sie überzeugen mit selbstgeschriebenen Songs, greifen aber hier und da auch mal zum Cover, jedoch nicht ohne vorher den eigenen Sound mit einzubringen.

Buffalo Hump
Da schlägt das Rockfanherz höher und schneller. So mancher Musikfreund aus dem Norden kennt dieses (für uns zum Quintett angeschwollene) Quartett vielleicht noch unter seinem ehemaligen Bandnamen „Empire of Cocks“. Ihre Musik ist auch unter dem neuen Banner eine Mischung aus kraftvollem Destert- und Stonerrock, oder wie Band selbst es malerisch umschreibt: „Drunkalldayrock“. Wer Klänge à la Perfect Circle und Queens of the Stoneage schätzt, der ist hier sehr gut aufgehoben.

Giro & Gala
Ist es noch Pop oder schon Schlager? Ist es Chanson oder sind es Rosenstolz inkognito?
Es sind Giro und Gala. Aus St. Pauli – und da ist letztendlich alles möglich!

Jeden Tag Silvester
Einfach mal die Gedanken treiben lassen und sich ein wenig locker machen – das kann man bei JEDEN TAG SILVESTER. Denn die 4 Musiker bringen mit nachdenklichen und mitreißenden Texten Stimmung auf die Bühne.  Mit ihren selbstgeschriebenen deutschen Songs zeigen sie ihr musikalisches Können und lassen die Energie nur so sprudeln. Träumen erlaubt, wenn nicht sogar ausdrücklich erwünscht!

Kazimir
Wie nennt es der Schubladendenker eigentlich, wenn eine Band „emotionale Rockmusik“ macht. Ganz ehrlich? Das ist uns egal. Denn seit wann interessieren uns denn die Schubladendenker?! Und so bleiben wir dabei, dass diese Band aus Hamburg und Kiel zwischen den musikalischen Stühlen sitzt. Irgendwer hat das mal nach einem Konzert „Postcore-Emopunk“ getauft? Naja, wenn er oder sie damit glücklich wird, lassen wir es gerne so stehen. Aus unserer Sicht ist es einfach gut gemachte, deutschsprachige Indie-Gitarren-Rockmusik. Die Band selbst nennt es „emotionale Rockmusik ohne Lidschatten“.

Kite ALike
Was man bei Liebeskummer und Seelenschmerz tut, wissen die vier Berliner von KiteALike ganz genau – man schreibt Songs. Mit poppigen Texten und knalligen Beats gehen sie den Spuren der Beatles nach und man entwickelt ein Gefühl für die Geschichte hinter den Songs.

Mega!Mega!
Zwei Megas, zwei Ausrufezeichen – das ist eine Ansage, die es in sich hat. Das ist Musik gewordenes Selbstbewusstsein. Sie wuchsen in der Kleinstadt auf, aber rocken jetzt die Großstädte. Nachdenklichkeit kontern sie mit Euphorie. Genauso klingen ihre Lieder. Mega! Mega! singen, schreien und sprechen darin über das Leben als großes Abenteuer, als selbst inszenierte Indie-Rock-Oper. Ihre Samstag-Abend-Geschichten leben von Antoninos feinen Beobachtungen und dieser fiebrigen Energie, die Mega! Mega! nach vorne treibt.

No Cliché
Eine Band die ihren Namen wörtlich nimmt. Denn wie oft denkt man „Oh, eine Band mit Frontfrau, das klingt dann so und so“…. Weit gefehlt. Wenn andere Bands behaupten, dass sie nicht in Schubladen passen, muss man zugeben, dass es bei dierse Combo aus Bargteheide stimmt. Entweder sie verweigern sich genauen Kategorisierungen oder sie öffnen ständig neue Schubladen – das kann man sehen wie man will. Dabei bleiben sie auf der ständigen Suche nach neuen musikalischen Inspirationen und direkten Einflüssen. Wir taufen den aktuellen Stil dieser sich ständig verändernden Band, die zu den Stammgästen auf Klangstadt-Events gehört, „Grooviger Indie-Rock“.

Oneness
Als Farai Mbidzo aus Simbabwe nach Deutschland kam, war sein erste Ziel nicht Musiker zu werden. Viel mehr war es seine Profifußballkarriere ( unter anderem St. Pauli ) zog ihn in den Norden. Doch 2005 begann er zusätlich sein musikalisches Talent als Songwriter und Sänger mit seiner Band Oneness zu verwirklichen. Die Leidenschaft und Lebensfreude seiner Reggaesongs bringen Oneness nun dem Publikum näher und kreieren dabei einen tanzbaren Mix aus Roots, Dancehall und R’n’B, der sich keiner eingegrenzten Ziel- und Altersgruppe verschreibt. Der energiegeladene Sänger vermag manchem dabei durch seine authentische Stimme und seine überzeugende Bühnenpräsenz sogar als Reinkarnation Bob Marleys erscheinen.

Pascal van der Straaten
Es kann in Sachen Trashpop und Skydance nur einen Superstar geben. Und das ist ohne Zweifel der Kapitän Pascal van der Straaten persönlich. Sein Lebenslauf liest sich abenteuerlich von der Geburt im Hinterzimmer einer Rotterdammer Hafenspelunke bis hin ins Hier und Heute. Nach einer abgebrochenen Floristenlehre heuerte er angeblich auf einem Frachtschiff an, wo er zunächst von der philippinischen Besatzung missbraucht, später aber durch seine übersinnlichen Fähigkeiten respektiert und uneingeschränkt zum Wortführer ernannt wurde. Heute lebt der Künstler die meiste Zeit des Jahres in Hamburg. Strebt er tatsächlich die Weltherrschaft an? Antworten gibt es vielleicht direkt bei uns auf der Bühne. Noch vier Worte zur Musik. Stil? „Welthits“. Einflüsse? „Fieberträume“.

Phlegmatix
Lübecks Punkrocker won‘t follow . Die Zutaten der Phlegmatix- Mischung aus Punk und Hardcore: Engagement, Spielfreude und eine ordentliche Portion Attitüde, fertig ist das Rezept für druckvollen politischen Punk aus der Hansestadt. Natürlich nimmt das Quartett auch gute Platten auf, aber vor allem wollen sie nur eins: Live spielen! Denn da passiert Punkrock, in den verschwitzen und verrauchten Clubs und auf den Open Air Bühnen. Phlegmatix bringen euch also Spielfreude und eine ordentliche Portion Attitüde. Freut euch auf politischen Punk aus Lübeck.

Rantanplan
Gegründet von zwei Kettcar-Mitgliedern, gelten RANTANPLAN nun als DIE Skapunkband in Deutschland. Bekannt für tolle Shows, für welche die Musiker ihre Leistung bis ins unendliche steigern, werden sie vom Publikum gefeiert und bringen reichlich Stimmung unter die Leute. Ska, Ska, Ska!

Risikogruppe
Zu einem Klangstadt-Open Air gehört auch immer eine gute Dosis Punk. Die bringen euch unter anderem die fünf Jungs von der Risikogruppe. Die fünf Punkrocker lieben das Risiko und packen von Atomkraft bis Tierwelt jedes noch so heiße Thema an. Die Band über ihr einfaches Konzept: „Bei uns kann jeder machen was er will“. Und trotzdem – oder gerade deshalb – kommt dabei waschechter Punk raus, wie er klingen soll, wenn man sich ein wenig anstrengt. Gute Musik muss nicht kompliziert sein, die Welt an sich ist es schon genug, deswegen: Punkrock mit Ansteckungsgefahr und weit und breit kein Impfstoff in Sicht!

Roving Rebels
Angerauht und vom irischen Whiskey geprägt sind die Stimmen, intensiv wird die akustische Gitarre gespielt und politisch sind so manche Texte. Die Roving Rebels tragen den rebellischen Namen nicht nur wie einen Stempel, sondern mit voller Überzeugung. Hier wird Singer-Songwritertum der irischen Sorte gepflegt und gehegt.

St. Josef Stift-Band
Es gehört zu unserem Konzept, jungen Talenten aus der Region eine Chance auf der Bühne zu geben. Und so freuen wir uns, dass in diesem Jahr die Band des Oldesloer Kinderheims St. Josef Stift bei uns zu Gast sein wird. Als Gitarrist und Sänger wird auch Kai Janßen von The Ages die junge Gruppe unterstützen. Spaß und Freude an der Musik stehen hier im Vordergrund. Und das ist doch tatsächlich das Wichtigste, wenn man Musik macht.

SchlagerBernd
Wer, wenn nicht er, singt so wunderbar über die kleinen und großen Freuden des Lebens? Wer , wenn nicht er, könnte die große weite Schlagerwelt so souverän auf unserem Festival vertreten? Richtig! Es ist niemand in Sicht, der diesen Troubadour d´amour würdig vertreten oder gar ersetzen könnte. Und so kommt der einzig wahre Freund der Liebenden und des „schönen, sonnigen, warmen Wetters“ auch in diesem Jahr wieder auf unsere Bühnen und bringt die Romantik mit auf das Open Air.

Serpentic
Tiefe Growls, schrille Screams und ein bisschen Melodik – Das sind SERPENTIC. Mit ihren kritischen Texten, den hämmernden Beats und fetten Gitarren bringen sie das Publikum zum headbangen und moshen.  Vom wütenden Aufschrei sämtlicher Verachtung über die geballte Faust in der Magengrube bis hin zu überraschender Ruhe pflügt Serpentic den Acker einmal gewaltig um!

Shantychor Bad Oldesloe
Unsere sympathischen, singenden Seebären – einer der heimlichen Headliner des Festivals. Sie gehören fest zum Inventar des Klangstadt Open Airs, auch wenn sie krankheitsbedingt im vergangenen Jahr leider nicht dabei sein konnten. Dieses Mal freuen wir uns umso mehr, dass sie euch beim Frühstück am Sonntag mit so manchem Shanty erfreuen werden.

Squires and Maid
Wenn allgemein von Nachwuchsbands und der neuen Musikcombo aus der Nachbarschaft gesprochen wird, denkt man instinktiv an Schülerbands. Doch warum eigentlich? Eine Nachwuchsband kann durchaus aus Mitgliedern bestehen, die zum Großteil über 40 Jahre alt sind und trotzdem noch in den Anfängen stecken. So ist es bei Squires and Maid. Sie sind unsere Ü40-Poprock-Newcomer aus Stormarn mit Einflüssen von Rock bis Alternative.

The Source
Die vier Musiker von THE SOURCE rocken nun seit 2008 die Bühnen in Schleswig-Holstein und geben sich damit noch nicht zufrieden. Bei Bandcontests wurden sie mit guten Plätzen belohnt und gewannen neue Fans. Ihre Mischung aus Grunge, Punk und Hardrock erreicht die Menschen und lässt sie ebenso rocken, wie es die vier auf der Bühne tun.

Susanne Blech
Ambitionierter Ravepunk mit Meinung und Drive. Hier gehen Dir ästhetischer Anspruch und popkulturelle Attitüde ins Bein. Susanne Blech ist ambitionierter Elektro-Pop, will genau das sein und will exakt so klingen. Die Band produziert elektronische Musik, die gleichsam unbedingten Pop wie Exklusivität und vor allem sprachliche Eleganz verkörpern will. Sänger Timon-Karl – der nebenher Radio- und TV-Sendungen moderiert, Hörspiele schreibt, schauspielert, eine Schlager-Band (Trio Poseidon) führt und unbeachtete Kunstwerke schafft – will mit seinen Texten vor allem eins: ästhetisch wirken, Peinlichkeit vermeiden und niemals reaktionäre Ratschläge geben, weil dies immer in einer naiven Attitüde enden würde. Das klingt zum Teil ganz schön abgehoben. Ist es aber nicht. Hier darf getanzt werden – mit Anspruch halt. Eine wunderbare Kombination.

Wakuhum
Seit drei Jahren rockt das verrückte Trio die lokalen Bühnen. Das Publikum geht immer mit einem Schmunzeln und mindestens einem Ohrwurm nach Hause, denn hier wird vor nichts gescheut oder zurückgeschreckt. Bepackt mit 1 ½ Musikern, einer Gitarre, einer Blockflöte und eines Shaker-Eggs erobern sie die Herzen ihrer Fans schnell.

We Are Stereokid
Was diese Band gar nicht möchte, ist, sich auf ein bestimmtes Genre festzulegen. Denn hier steht nur „Gute Musik machen“ im Vordergrund, denn die fünf Jungs aus Hamburg halten nichts von Kategorisierung. Die Texte sollen die Leute bewegen und die Melodien etwas in ihnen auslösen. Und WE ARE STEREOKID möchten diejenigen sein, die sie schreiben und verbreiten.

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